Montag, 14. November 2011

Unausgeschlafenes Schwänzen

Oh man. Jetzt liege ich schon wieder im Bett statt in die Schule zu gehen. Mit der Ausrede ich muss Bio lernen. Ich hoffe mal mein Papa schreibt mir eine Entschuldigung. Ich gehe dann zu Deutsch um 11.10 Uhr... Aber das Bio lernen vorher bringt sowieso nichts. Ich versage mal wieder. Und das will ich nicht! Ich will ja ein gutes Abi schreiben. (Ich mache 2012 Abi und bin jetzt in der Kursstufe 2) Aber im Moment verhau ich alle Klausuren und auch im mündlichen bin ich mehr ab als anwesend...Wenn ich zuhause bin und lernen sollte liege ich lieber vorm PC und schau mir irgendwas an (oder blogge seit neustem :D) Das kann doch nicht so weitergehen... Irgendwann muss ich lernen!! Wünscht mir Glück für Bio heute Mittag.. Was heißt Glück? Ich hoffe auf göttliche Intuition ich kann nämlich wirklich garnichts. 



Ich habe vor einiger Zeit angefangen ein Buch zu schreiben. Darin geht es um die Geschichte von Nils und Mia, die sich im Urlaub kennenlernen. Hier die erste Begegnung aus den Augen von Nils. 

Nils entdeckte sie erst sehr spät. Ihre blonden Haare mit dem leichten Rotstich, die ihr locker über die Schultern hingen. Er beobachtete sie. Sie stakste ungeschickt über die grauen flachen Steine. Sie gefiel ihm. Er wandte sich zu ihr. „ Na, alles klar bei dir?“
Sie war erschrocken gewesen als er ihr direkt in die Augen blickte. Süß sah sie aus, richtig süß. Nils betrachtete sie genauer. Da grinste sie, und Nils sah dass sich auf ihrer Wange Grübchen abzeichneten. „Klar, ich bin am Meer, die Sonne scheint, mir geht’s gut“ sagte sie dann. Sie sagte das mit einer Leichtigkeit, dass Nils einen Moment dachte, ihm würde es genauso gehen. Ach, wäre sein Leben doch so einfach wie das dieses Mädchens, das ihr Glück nur mit Sonne, Strand und Meer identifizierte. Wären da nicht seine Eltern und sein Bruder, die ihn eines besseren belehrten. „Wie heißt du?“, fragte er sie? „Mia“, sagte sie, und bückte sich um eine Stein aufzuheben. „Und du?“ „Nils“. Sie streckte ihm den Stein hin, und er nahm ihn in seine beiden Hände. Er war grau weiß meliert und fühlte sich kalt und rau an, obwohl er glatt geschliffen war. Neben ihnen erhob sich eine Möwe in die Luft. Einen Moment fühlte alles sich so perfekt an, er mit diesem wildfremden Mädchen am Meer, wie sie beide das Meer anstarrten.
Doch als er zufällig auf seine Uhr schaute, fiel ihm auf dass er seit einer halben Stunde am Zeltplatz sein sollte. Seine Eltern machten sich bestimmt schon Sorgen! „Ich.. ich muss dann los“ brachte er hervor und rannte ohne sich nochmal umzuschauen zurück. Erst als er atemlos am Zelt angekommen war, fiel ihm auf dass er den grauen Stein noch in der Hand hatte. 


Bis nachher, ich versuche mich jetzt mal anzuziehen und fertig zu machen! (Lernen sollt ich dann auch noch!)
xoxo ;*
 

3 Kommentare:

  1. ich finde den auszug aus deinem buch richtig gut. (: gefällt mir.

    liebe grüße,
    .. ich werd' dich mal verfolgen!

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  2. ich schwänze gerade auch viel zu viel... und habe dabei ein richtig schlechtes gewissen ! ganz ganz toll wie du schreibst :) aus dir wird bestimmt mal einen große autorin ♥

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  3. Das ist sehr süß von euch! Ja, ich hab auch immer ein schlechtes Gewissen dabei.. Aber bald nicht mehr, Abi 2012 :) :)

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